Testosteron, Übergewicht und Abnehmen

Wechselwirkung von Testosteron, Übergewicht und Sex!

Wie wirkt sich Testosteron auf unser Gewicht aus?

Die meisten von uns haben schon mal etwas von Testosteron gehört, oder gelesen und wissen, dass es das wichtigste männliche Sexualhormon ist. Und das war es dann meistens auch schon.
Studien belegen, dass Körpergewicht und der Testosteronspiegel eng miteinander in Verbindung stehen.
Heute wollen wir uns ein wenig näher damit befassen und hinterfragen wie, und was es im Körper bewirkt und was passiert wenn es fehlt.
Testosteron wird zum Großteil in den Hoden erzeugt und ein wenig kommt von den Nebennieren. Dies erklärt schon mal, warum Männer einen viel höheren Wert im Blut haben, als Frauen.
Die normalen Testosteron-Blutwerte von Männern und Frauen unterscheiden sich im Allgemeinen deutlich:

Männer                 3,5 – 8,6 ng/l
Frauen                < 0,86 ng/l

Am höchsten liegen die Testosteronwerte vormittags, abends sind sie am niedrigsten.
Die Ausgangssubstanzen für die Testosteronherstellung sind das weibliche Geschlechtshormon Progesteron und das Hormon DHEA.
Testosteron sorgt bei Männern für die typischen männlichen körperlichen und auch psychischen Merkmale. Bart und Körperbehaarung, schnelleres Muskelwachstum, dichtere Knochen Antrieb und auch Libido, für all das sorgt das Geschlechtshormon.
Der Testosteronwert bei Männern hängt nun von mehreren Faktoren ab und lässt sich auch gezielt beeinflussen. Damit ist allerdings nicht der Anabolika Dealer im nächsten Fitnesscenter gemeint, sondern ganz legale Maßnahmen die jeder Mann selbst in der Hand hat.

Wodurch sinkt der Testosteronspiegel?

1. Etwa ab 40 sinkt bei vielen Männern der Testosteronspiegel, was eine ganz normale Alterserscheinung ist. Etwa ein Drittel aller Männer bemerkt ein Nachlassen der Libido, Leistungsschwäche, Schlafstörungen, Verlust an Muskelmasse und vermehrter Fetteinlagerung am Bauch. Midlife crisis, Klimakterium virile, Andropause oder männliche Wechseljahre sind gängige Bezeichnungen.

2. Körperlicher und/oder psychischer Dauerstress kann zu einer künstlichen Andropause führen. Belastungen im Job, Ärger in der Beziehung, ständiges Übertraining wirken sich negativ aus.

3. Studien belegen, dass Körpergewicht und der Testosteronspiegel eng miteinander in Verbindung stehen. Testosteron und Fett beeinflussen sich gegenseitig. Bei 30 Prozent Körpermasse über dem Idealgewicht, sprich Fett, wird der Testosteronspiegel gesenkt. Aber nicht nur das! Es kommt bei stark übergewichtigen Männern sogar zu einem höheren Pegel des weiblichen Sexualhormons Östrogen und das wiederum lässt Brüste wachsen.

4. Wer viel Alkohol konsumiert lässt ebenfalls seine Testowerte abfallen. Wird noch dazu viel Bier getrunken steigt  wiederum der der Östrogenspiegel, aufgrund des Hopfens der dem weiblichen Hormon sehr ähnliche Stoffe enthält.

Wie kann ich den Testosteronspiegel auf natürliche Weise steigern?

Viele der oben genannten Faktoren lassen sich beeinflussen:
1. Übergewicht reduzieren

2. Regelmäßiges Krafttraining mit schweren Grundübungen (Kniebeugen, Klimmzüge, Bankdrücken…)

3. Alkoholkonsum drosseln. Gegen ein Glas Rotwein am  Abend spricht nichts.

4. Hab Sex! Studien zeigen, dass Männer mit einem regelmäßigen Sexualleben einen länger erhöhten Testosteronspiegel haben.

5. Vermeide Stress bzw. entwickle  Strategien zum Abbau. Zum Beispiel: Sport fördert den Abbau von Stress.

Der menschliche Körper ist unheimlich komplex.

Viele Dinge müssen im richtigem Maße zusammenwirken, damit wir uns wohlfühlen. Wir werden von Wechselwirkungen auf Tritt und Schritt begleitet.
Sind wir übergewichtig sinkt der Testosteronspiegel, sinkt der  Testosteronspiegel werden wir noch dicker und wir haben keine Lust auf Sex und Bewegung. Keine Bewegung heißt noch mehr Übergewicht
Es liegt an uns selbst etwas zu ändern. Vieles geht ganz einfach. Tue es einfach, wir helfen dir dabei.
Nicht morgen, sondern gleich heute, jetzt!

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